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Veröffentlicht am 17.10.2016 von Johannes R. Buch

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Sage Club Berlin

Mitten in Berlin steht der Sage Club. Seit 1997 existiert der Club, in dem einst mehrere Wochentage mit Rock, Blackmusic, House und Techno zelebriert wurden. Nur noch die Donnerstagabende mit Rock und Livebands sind erhalten geblieben.

Angefangen hat alles um 1990, als in den leerstehenden oberirdischen Räumen des U-Bahnhof Heinrich-Heine-Straße erste illegale Technoparties stattfanden. Walfisch nannte sich der Club damals, der v.a. für seine Afterhour bekannt war. Nach dessen Schließung folgte der Blackmusic-Club Boogaloo, ebenfalls ohne Genehmigung. 1997 wurde der Sage Club mit offiziellem amtlichen Segen eröffnet.

Eine Zeitlang hatte der Club an fünf Wochentagen geöffnet und bot den Gästen extravagante Veranstaltungen. Neben Parties fanden hier auch Fotoshootings, Konzerte, Ausstellungen und Filmvorführungen statt. Etablieren konnten sich schließlich der „Rock-Donnerstag“, der „Hip-Hop-Freitag“, der „Techno-Samstag“ und die Sonntags-Afterhour mit Minimal Techno. Nach 10 Jahren wurden Stimmen laut, die Veränderung wollten. Daher stellt der Sage Club seit 2007 auch dem KitKatClub seine Räumlichkeiten zur Verfügung. Mittlerweile ist von der bunten Partiemischung des Sage Club nur noch der Donnerstagabend mit Rockmusik und Livebands geblieben.

KitKatClub

Der KitKatClub in Berlin ist für seine sexuelle Freizügigkeit bekannt. Die angekündigten Dresscodes sollte man besser beachten, denn die Türpolitik ist sehr streng. Wer es reinschafft, den erwartet teilweise oder vollständige Nacktheit der anwesenden Gäste. Auch offen praktizierter Hetero- als auch Homosex, sowie masturbierende Clubgäste gehören hier des Öfteren zum Programm. Daher wird der Club oft fälschlicherweise für einen Swingerclub gehalten. Doch tatsächlich überwiegt im KitKatClub das Geschehen eines normalen Technoclubs. Die Afterhour am Sonntag von 8 bis 18 Uhr soll nach eigenen Angaben die dienstälteste Afterhour der Stadt Berlins sein.

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