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Veröffentlicht am 15.01.2016 von nemesis

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CD-Klassiker – Incubus: Make Yourself

Im Großen und Ganzen präsentieren diese Jungs aus Ami-Land nicht gerade reinrassigen Rock, an sich eigentlich Indie-Sound erster Güte. Make Yourself verbindet viele verschiedene Trademarks miteinander. So klingen manche Songs, wie der Opener „Privilege“ eher nach radiotauglicher, alternative-angehauchter Mucke – allerdings mit wesentlich mehr Aussagekraft als so manche Heulsusen, die man sich tagtäglich über den Äther reinziehen kann.

Eingängige Melody-Lines ziehen sich durch die ganze Scheibe, doch wird auch ausgiebig mit abwechslungsreichen Einstreuungen, diversen Verzerrersounds und manchmal auch leicht progressiv anmutenden Parts ( „Nowhere Fast“) variiert.

Leider hat diese Scheibe auch einige weniger bissige Momente und so kommt zum Beispiel „Consequence“ eher lahm rüber, da kann auch die Steigerung zum Chorus kaum etwas daran ändern.

Abgesehen davon kann man Incubus aber bestätigen, dass sie, wenn man den Begriff „Alternative“ schon verwenden will, eine wirkliche Alternative darstellen (wenn auch hauptsächlich zu anderen Vertretern dieses Genres), und hier einmal gezeigt wird, dass man mit Rockmusik an sich durchaus massentauglich, modern-orientiert und dennoch niveauvoll und charismatisch agieren kann.

Jedenfalls kann man diesen Silberling auch jeder reinziehen, der es ansonsten lieber auf die alte und klassische Art mag. Interessantes gibt es viel zu entdecken.

photocredit: By David Koppe (Chameleo) from Kyoto, Japan; changes by de:user:JD ([Own Work Flickr]) [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons

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