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Veröffentlicht am 14.03.2016 von nemesis

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Five Fifteen – Dead Of A Clown

 

Eine recht bunte Mischung kredenzt einem diese Scheibe von Anfang an. Moderne Anleihen mit Gesangverzerrung, traditionelle Hardrock Elemente, bluesig orientierte Gitarren und auch die einen oder anderen Alternative-Einsprengsel.

Von vielem etwas, allerdings fehlen bei allem kreativem Potential ein wenig die Höhepunkte. Manchmal wirken Five Fifteen ein wenig hippie-mäßig, dann regieren wieder eher belnaglose, wenn auch sicher nicht schlecht gemachte Refrains das Geschehen. Wer sich R.E.M. bei dem Versuch, Hardrock an die Leute zu bringen, vorstellen kann, ist gar nicht so schlecht dabei.

Ebenso kann man B 52`s als Vergleich heranziehen. Das Material ist leicht durchschaubar, wahre Glanzlichter kommen stets aus dem Klampfenbereich. Hier wird mit einer Freude Stimmung geschaffen, der geradlinige Sound mit filigranen Bluesparts unterlegt und bekommt so unterm Strich doch noch ein Stückchen mehr Farbe.

Könnte man das von den anderen Akteuren auch behaupten, käme letztendlich eine Platte heraus, die nicht nur durch gute Umsetzung glänzt, sondern auch kurzweiligere Songs mit mehr Eigenleben zu bieten hätte. Nicht schlecht, der letzte Knaller fehlt allerdings. (Record Heaven Music)

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