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Veröffentlicht am 13.01.2016 von Stefanie Loske

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Kommando Elefant

Schon auf dem Debütalbum „Kaputt, Aber Glücklich“ bemerkt man ihre Liebe für Querverweise. Sie ziehen sich wie ein roter Faden durch das gesamte Werk.

Vom Duo zum Quartett

2007 gründet sich die Band und spielt mit einigen Demoaufnahmen im Gepäck erste Konzerte in Österreich und Deutschland. Anfänglich ein Duo wächst die Band noch vor Veröffentlichung des Debüts zu einem Quartett an. Die Kombo besteht fortan aus dem Gitarristen Al Peherstorfer, Keyboarder Luis Pasching, Bassist Günther Pauls und Drummer Thorsten Mahr.

Zwei Jahre nach dem Debüt kommt der Nachfolger „Kommt Wir Hauen Granaten Rein. Das Kleine Bisschen Leben“ (2010) und wieder zwei Jahre später das Album „Scheitern Als Show“.

In ihnen steckt der Sound eines breiten Felds von Indie-Pop bis zu Songwriter-Balladen ab – mal überwiegt die Tanzbarkeit, mal die Melancholie.

Mit dem eingängigen Refrain „Ich find dich seltsam und ich mag dich urgern“ schaffen sie erneut eine Platzierung in den Charts. Der Song ist zugleich der Vorbereiter für Album Nummer Vier „Lass Uns Realität“ (2014).

Parallelen zum Sound von Deichkind

Im Gegensatz zu seinen Vorgängern treten bei diesem Album die elektronischen Einflüsse stärker in den Vordergrund – man erkennt Parallelen zu dem Sound von Deichkind. Textlich bleibt alles wie es war, ihre Querverweise vermischen sie mit den eigenen Vorstellungen von Wirklichkeit.

Ihre etwas andere Realität wurde auch bei ihren zahlreichen Konzerten sowie ihrer ersten Lesereise Ende 2013 mit dem eigenen Buch deutlich. Dieses Sammelsurium von Kurzgeschichten, Zeichnungen, Kochrezepten und Songtexten trägt den passenden Titel: „Die Welt von Kommando Elefant. Das große Elefanten-Lesebuch“.

photocredit: By Alfredisco (Own work) [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

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