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Veröffentlicht am 19.01.2016 von nemesis

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Der Nino aus Wien

Endlich ist es soweit: Die Best of von Der Nino aus Wien

Noch keine zwei Jahre ist es her, dass man von Der Nino aus Wien gleich Album Nummer Fünf und Sechs kredenzt bekam. Nun gibt es die Best-of mit dem Schenkelklopfer-Titel Immer noch besser als Spinat. Den Fans wohl vertraute Ohrwürmer wie „Die Hütte vor dem Haus“ oder auch logisch der „Spinat Song“ dürften wohl keine Wünsche bei jenen offen lassen, bei denen der Mundart-Sound offene Ohren einrennt.

Die Texte haben nicht nur das gewisse Etwas, für manche sind sie auch schlicht aus einer anderen Welt und nicht selten vergleicht man seine Erzählweise schon à la Richtung Kavka. Einfach ist hier textlich gar nichts und mundegerecht serviert wird´s schon – anders halt.

Augenzwinkernd und einfach eigen. Das Material, das es auf die Platte geschafft hat, stammt aus den Jahren 2008 bis eben 2014 und musikalisch wird sich so gut wie gar nicht festgelegt. Indie-Sound, poppige Anleihen, rockige Einflüsse gibt´s auch. Was eben passt und was vielleicht nicht passen könnte, wird halt passend gemacht.

Dabei zu jeder Zeit eine homogene Mischung mit Pfiff – Song und Text bekommt, was sie brauchen, so scheint´s. Thematisch geht´s dabei strange und weird quer durch Themengarten, Gemotze und Gegrantel jenseits der Melodiebögen gehört zum guten Ton – eine rundherum galaktisch elegant-humoristische Mundart-Platte, die einen nicht nur einmal zum Schmunzeln bringt. Und irgendwie muss man schon in manchen Momenten auch an Rainhard Fendrich denken „a leckt´s mi doch a…

photocredit: By Ordercrazy (Own work) [CC0 or CC0], via Wikimedia Commons

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